Beste Spielothek in Ballern finden

Mokora / 10.01.2018

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Dabei sind die klassischen Slot Machines wie Gold of Persia , die jeder noch aus der Kneipe und Spielothek kennt, mit diesem Bonus ausgestattet und auch neue, für das Online Casino aufbereitete Automaten wie Metamorphosis oder Fantastic Fruit haben die Merkur Risikoleiter als hilfreiches Features einprogrammiert.

Fraglich ist jedoch, ob dieses Sonderspiel mit vielen Jahrzehnten auf dem Buckel angesichts der heute verfügbaren Casino Spiele noch etwas taugt oder ob sich es um Relikt handelt, das im Internet wenig Zweck hat.

Slot Machines funktionieren immer nach dem Prinzip sich drehender Walzen und beim Abstoppen ist es egal, ob nun entlang fester beziehungsweise einstellbarer Gewinnlinien oder anhand der recht neuen Gewinnwege Treffer ermittelt werden.

Hersteller von Spielautomaten wie zum Beispiel NetEnt oder auch Playtech verwenden viel Zeit und Mühe, um sich meistens lustige, unterhaltsame, lukrative Sonderspiele auszudenken und dabei setzen die Slots dann in der Regel auf Features wie Sofortgewinne oder spezielle Bonusrunden.

Das reicht vom virtuellen Abfischen über das Ballern auf Dartscheiben bis hin zu verrückten Tieren, die wie bei Foxin Wins von Nextgen diebisch auf Sammeltour durch das Casinospiel gehen.

Der wichtigste Aspekt bei diesen Sonderspielen bleibt der Zufall und abgesehen vom Einsatz haben Sie als Spieler der Automaten so gut wie keinen Einfluss auf das Ergebnis.

So ähnelt ein besonderes Zusatzfeature meist einfach nur dem Ablaufen vorprogrammierter Konstellationen, was wir Zocker schnell merken und mit Geschicklichkeit etwa wie beim Pokern ist es bei dieser Art Casino Spiele in der Regel nicht weit her.

Zunächst einmal müssen Sie wissen, dass die Merkur Spielautomaten im Vergleich zu den weiter oben behandelten Herstellern recht spärlich aufbereitet werden.

Die Optik ist zwar sehr übersichtlich und flüssig, doch darüber hinaus ist wenig Spannung vorhanden. Das liegt auch an den meistens fehlenden Bonusgames und Features.

Mancher findet das ziemlich verstaubt und auch wenn sich die Casino Spiele auf dem Handy gut machen, ist das Internet und ist gerade der Zock am heimischem Computer von einem gewissen Unterhaltungsfaktor abhängig.

Gauselmann ist aber nicht umsonst seit vielen Jahren erfolgreich und es wäre sicher nicht falsch, diese Popularität auch mit der Merkur Risikoleiter in Verbindung zu setzen, zumal diese im Internet zusätzlich noch einen gewissen Nostalgiefaktor mitbringt.

Wenn Sie mal in einer Spielothek waren, dann sind Ihnen vielleicht die Merkur Automaten aufgefallen oder aber auch die Zocker, die sich daran versuchen.

Allein dieser Hinweis liefert ordentlich Stoff die Merkur Risikoleiter, denn diese erlaubt Ihnen wie kein anderes Bonusspiel eine gewisse Einflussnahme.

Beides wird als Risikofunktion bezeichnet und beim Kartenspiel müssen Sie sich einfach nur zwischen rot und schwarz entscheiden, was dann dem Zufall unterliegt und deshalb eher den beschriebenen Bonusfeatures anderer Hersteller von Spielautomaten ähnelt.

Bei der Risikoleiter von Merkur hingegen können Sie mit Geschick und Reaktionsvermögen zumindest ein bisschen darüber bestimmen, wie sich die Glücksgöttin positionieren soll.

Aber stimmt das wirklich oder hat Gauselmann hier einfach nur einen der Automaten Tricks anzubieten, die in der Praxis eher selten funktionieren?

Klingelt es beim Spielautomaten und Sie wählen die Merkur Risikoleiter als Option, dann öffnet sich umgehend eine Art Skala, Spanne, Abfolge von Beträgen, die sich zwischen den Casino Spielen auch unterscheiden können.

Freilich ist der Zufall ganz offensichtlich an den Rand gedrängt und das gibt Ihnen wie bei keinem anderen Sonderspiel inmitten tausender Spielautomaten eine einzigartige Chance: Sie können den Merkur Slot beeinflussen!

Direkt, mechanisch, gezielt und das sorgt für die Beliebtheit der Risikoleiter auch im Online Casino oder gar auf dem Handy. Die Merkur Risikoleiter blinkt nach Auswahl zwischen dem aktuellen Gewinn und einer höheren Summe hin und her und Sie müssen im richtigen Moment klicken.

Klingt super einfach, ist aber in der Praxis schon immer eine recht kniffelige Angelegenheit. Das perfide wie spannende an dem Feature ist natürlich, dass Sie im Prinzip stundenlang dabei bleiben können, denn ein Misserfolg führt nicht automatisch zum Verlust, sondern zu weiteren Chancen an der Leiter!

Stefan kommentierte am Danke für den Flashback Habe es mehr oder weniger selbst so erlebt Warum ist dieser Bericht von der offiziellen VGG ausgesourct oder wird er noch übernommen?

Andre kommentierte zu oben am Hallo Stefan, vielen Dank für Deinen Kommentar! Es werden alle Beiträge nach und nach auf http: Alex kommentierte am Ein sehr schöner Bericht, der mich glatt auf eine Reise in meine eigene Vergangenheit mitnahm.

Obwohl ich ein wenig später geboren wurde und die erste Zeit der "Telespiele" nicht mitbekam, sondern erst beim C64 einstieg, kamen mir viele Schilderungen bekannt vor.

Meinen C64 bekam ich dann mit 10 Jahren zu Weihnachten. Mit einem Steckmodul mit 3 Spielen drauf. Mein Vater erzählte mir dann, ich würde zum Geburtstag im Juni dann ein Datasetten-Rekorder bekommen, mit dem man Spiele abspielen könnte.

Es gäbe zwar auch etwas Neues mit Magnetplatten, was noch besser sein soll, aber das wäre für ihn zu teuer. Tja, aber tatsächlich bekamm ich dann tatsächlich ein Floppy-Laufwerk zum Gbeurtstag, inklusive dem Spiel "Pipe Mania".

Auf dem Schulhof wurde getauscht und gekauft. Wir haben kopiert bis zum geht nicht mehr. Allerdings war ich dennoch meist allein beim Spielen.

Während einige bereits auf den Amiga umstiegen, hatte ich noch einige Zeit meinen C Erst als ich das Super NES sah, sollte sich das ändern.

Tat ich nicht, und es war eine gute Entscheidung. Ja, es waren schöne Zeiten, und ich liebe es so in Erinnerungen schwelgen zu können.

Vielen Dank für diesen Artikel. Roman kommentierte am Zufällig durch Google hier drüber gestolpert. Danke für den Beitrag.

Bin Baujahr '73 und die Geschichte kommt mir ohne Geschwister und Konsolen sehr bekannt vor, könnte von mir sein.

Aber der Rechner ist schon teuer genug, die Floppy war noch teurer glaube ich und ein Monitor musste auch noch her Fernseher im Kinderzimmer?

Das haut finanztechnisch rein. Habe aber nicht mehr im Kopf was das damals gekostet hat. Die Hardware musste dann leider auch zu Geld gemacht werden für den Amiga Michael kommentierte am Hi Durch Zufall hier gelandet.

Und musst mir deine Geschichte einfach durchlesen. Bin bin JG 74 und hatte ähnliche Geschichte. Keiner hatte so ein Teil. Aber mir gefiel der.

Irgendwann kam aber der Amiga und das war das ultimative Teil: Die Szene , die Disk kopieren.. Mit dem Diskdoctor das letzte Byte retten.. Ach das waren Zeiten.

Bis der PC dann kam. Spiele heute noch viele Games. Auch auf Emulatoren wie du. Spiele nun viele Spiele durch.

Mit Snapshots geht das viel besser als damals. Und ich habe sogar angefangen selbst zu programmieren. Weil mir das taugt. Hab einen R-Type Clone für Windows gemacht.

Danke für den tollen Artikel. Superingo kommentierte am Wieder mal ein sehr schöner Bericht, bei dem man verdammt viele Parallelen zu sich selber entdeckt.

Noch bevor ich das erste mal einen C64 überhaupt nur live sah, hatte ich von einem Kumpel eine Kassette kopiert auf der Musik vom C64 aufgenommen war.

Diese wurde rauf und runtergehört. Leider war der C64 so teuer das ich nichteinmal wagte meine eltern danach zu fragen. Fast täglich wurden Versandhauskataloge angesehen und man stellate sich vor wie toll es ware so ein Gerät zu besitzen.

Irgendwann hatte ich mal wieder Sehnsucht Winter Olympiade zu spielen und es wurde mittlerweile eine kleine Sammlung aufgebaut.

Auch ein Arcadeautomat musste her etc. Tatsächlich wundere ich mich ebenfalls das alle meine Freunde von damals so überhaupt kein Interesse mehr haben Nach meinem Intellivision bekam ich auch einen C64 Brotkasten-Version.

Gedaddelt gedaddelt und nochmals gedaddelt. Zwischendurch irgendwelche nicht lauffähigen Listings stundenlang in den Kasten gehackt und dann wieder gedaddelt: Micronomic kommentierte am Hi, bin Jahrgang 79, also wohl noch ein paar Jahre jünger wie du.

Allerdings finde auch ich mich in diesem Artikel sehr wieder. Und es ist rührend so nostalgisch an die alten Zeiten erinnert zu werden. Wie du schon so schön beschrieben hast, wir waren eine Generation die die Anfangszeiten der Videospielgeschichte miterlebt hat, und dies kann einem niemand mehr nehmen!

Letztendlich fand ich hatte jede Zeit etwas für sich. Angefangen mit den alten Ataris, über C64, Amiga. Computer und Videospiele haben mich schon immer gefesselt.

Ein Nerd war ich nie, hatte auch immer andere Interessen. Aber wer diesen Faible hat, der hat ihn wohl für immer!

Ein wirklich schöner Artikel! Toddy kommentierte zu oben am Danke für die Blumen. Irgendwie bin ich froh, alles miterlebt zu haben Wobei mich Letzteres absolut nicht fesseln kann.

Immer wieder lande ich bei den Titeln, mit denen ich aufgewachsen oder erwachsen wurde. Derzeit sind es vermehrt die Flipper der Ender bis Mitte der 90er.

Aktuellen Modelle reizen mich nicht. Ich mag die Pins, an denen ich früher in der Spielothek gespielt habe.

Was für ein epischer Moment und ich fühlte mich wie ein Teenie. Zwar nicht das perfekte Spiel one life - one goal Normalsterbliche können das nicht verstehen.

Du bist nicht der letzte deiner Art ich hab noch diverse Programme viele copierprogramme und Programmierer selber - wenn mal die Zeit ist CB kommentierte am Mein alter Freund mit dem ich die Abende durchgespielt habe will heutzutage leider nicht mehr.

DoenerBarney kommentierte am Ich kenne das Phänomen, dass kein Mensch die leuchtenden Nostalgie Augen verstehen kann, wenn man vor seiner Sammlung steht.

Solltest du also immer noch in Berlin wohnen und nen gleichgesinnten zum in Erinnerung schwelgen suchen, sag Bescheid. Bin übrigens Jahrgang 74, meine Historie ist aber ähnlich wie Deine.

Leider wohne ich nicht mehr in Berlin. Die meisten Nostalgiker "kenne" ich nur aus dem Netz und nur die "verstehen einen". Alle Anderen können damit nichts anfangen.

So dass man sein "Hobby" bzw. Dabei bin ich nicht mal ein Voll-Nerd. Es war nur eine geile Zeit damals und eigentlich immer noch. Mich interessieren einfach die moderen Games und Konsolen nicht.

Seit einem Jahr habe ich mir diesen Jugendtraum mal erfüllt. Ist auch wie eine Zeitmaschine, wenn man an den Pins steht.

Leider kann ich die Bilder nur im Kopf aufrufen. Stephan kommentierte am Toller Artikel, bringt einem die schöne Zeit inmitten der 80er wieder ins Gedächtnis.

Natürlich habe auch ich gegen Mitte der 90er Jahre und bis in die er hinein mit CEmulatoren rumgespielt. Aber kein Emulator der Welt bringt einem das Rattern der oder das mühselige Laden von der Datasette nahe.

Hat schon fast etwas von Archäologie. Es ist höchst erstaunlich, wie viele der alten Disketten und Kassetten heute noch funktionieren! So siehst es aus.

Emulieren ist schön und gut, um mal schnell was zu schauen oder zu testen. Mit der echten Hardware fühle ich mich wirklich wieder wie damals.

Klingt doof, aber irgendwie ist das eine Art Jungbrunnen, auch wenn ich den Competition Pro in den Händen halte.

Irgendwie klinkt das total bekloppt RasterMaster kommentierte am Auch ich gerate immer wieder in Verzückung, wenn ich an die alte Zeit mit meinem C64 später dann Amiga zurückdenke.

Ohne jetzt glorifizieren zu wollen: Die beste Zeit meines Lebens - auch dank des Brotkastens. Gerne habe ich programmiert, erst in Basic, dann in Assembler.

Manchmal wünschte ich mir, die Zeit damals hätte bis in die Ewigkeit gedauert. Grafisch sind sie viel PC, aber eben anders, wenn auch nicht schlechter.

Ab und zu kram ich noch mal den Emulator raus!!! Hähnchen kommentierte am Slicer kommentierte am Das habe ich damals auch sehr oft gespielt.

Ein wundervolles CGame, für das mich meine Freunde immer belächelt haben. Damals habe ich sogar versucht, das Bergwerk auf meinem ZX81 nachzubauen.

Natürlich konnte ich so gut wie gar nicht programmieren. Ich wäre also nicht weit gekommen, was mich aber nicht im Eifer gebremst hatte: Ich meine da waren unterschiede vorhanden, bei der Grafik und bei den Levels, ich kann mich natürlich auch irren?!?

Das Mutterschiff war immer das beste. Genau so schwierig war auch das Game, wo man als Bankräuber im Bergwerk die vollen Geldsäcke in die Schubkarre legen musste.

Ich komme gerade nur nicht auf den Namen Könnte auch meine Zeitreise sein, nur ich kann nicht so gut schreiben ;- Highscore im Kaufhaus, in Northeim, beim "Burning Rubber", habe ich meistens Platz 1 als "ZZZ" gemeistert, da ja leider nur 3 Buchstaben in die Highscore passten: Hatte wohl ne gute Quelle gehabt, früher wusste man das noch nicht so.

Kleine auswöbungen oder Beulen waren zwischen Finger und Hand immer vorhanden. Kopieren der Games wurde zuerst nur an einer Floppy durchgeführt und wir hatten totale langeweile dabei zu zu schauen.

Später wurde eine zweite Floppy mitgebracht und miteinander verbunden, das ging dann schneller und als der zweite C64 kam, war alles gut.

Dann konnten wir nebenbei zocken: Jeder kann schreiben, einfach mal anfangen. Dieser Text stand mal auf meiner Webseite, die ich in allen Foren verlinkt hatte.

Irgendwie hat mich Andre gefunden und um Erlaubnis gebeten, sie veröffentlichen zu dürfen. Man, jetzt könnte ich schon wieder Romane schreiben oder meinen Artikel komplett überarbeiten.

Als Kommentar sind ja nur Zeichen erlaubt: Sonny Crockett kommentierte am Dies ist mit Abstand die beste und schönste Bilder!

Zusammenfassung unserer er Computerjugend! Bei mir sind zahllose Erinnerungen wachgeworden. Dabei fallen mir spontan noch so viele weitere Perlen ein.

Ich glaub ich könnte die Liste endlos fortführen Danke fürs Lesen und schön Hallo ich kenne diese Zeit auch.

Ich fühle genauso wie du, man kann diese Erlebnisse einfach nicht wirklich weitervermitteln. Weder der Frau noch der Familie. Es liegt daran das man eigene Erinnerungen damit verknüpft denke ich.

Es sind die eigenen Erlebnisse welche man zu dieser Zeit erlebt hat. So in der Art oder einfach nur zu spielen, der alten Zeiten willen, als würde man sich einen Film aus den 80ern reinpfeiffen.

Deniz Sunter kommentierte am Oh Mann Fette zeitreise gehabt bei deiner Geschichte hab es fast genauso erlebt Danke!!! Er freut sich über Deine Zeilen!

Zwar gefallen die beiden eigenen Songs des Minialbums, die restlichen sechs Coverversionen von Cock Sparrer, Misfits, Supergrass, Undertones, Clash und Rancid hätte man sich echt sparen können. Einer Zeitreise "Back the 80s" wäre ich auch nicht abgeneigt. Die farbigen Anzeigen noch nicht einmal mottoparty casino. Es gibt Interviews mit JesusFreaks, christilichen Punkbands und und und. Packt casino star free slots Drehstrom aus und pqaypal mir Ladung in die Hand! Der Kapitalismus ist am Arsch! Ich habe es schlicht verpeilt. Es handelt sich dauer überweisung paypal um gängiges Wissen, doch provokativ könnte man nachfragen, ob der Grund des Vorworts vielleicht novomatic casino online Unwilligkeit der erwähnten Labels ist, weiterhin so viele Anzeigen im OX zu pqaypal. Vor der Spielothek steht ein rosa Polohemd in Badelatschen, die glimmende Zigarette in der Hand, und gafft. Tanja pustet mir noch einen Kuss zu und dann sitze wieder ganz hinten in der letzte Reihe, bin auf dem Weg zurück in die Zukunft und rolle durch die dunkle Nacht vorbei an meinen Kindheitserinnerungen in Richtung

Joachim Hiller beklagt sich, dass zwar die Finanzkrise und die Krise der Musikbranche in aller Munde sind, aber vor allem die Krise der kleinen Musik- Label völlig ignoriert wird.

Zahlen oder Belege bringt er leider nicht. Es handelt sich scheinbar um gängiges Wissen, doch provokativ könnte man nachfragen, ob der Grund des Vorworts vielleicht die Unwilligkeit der erwähnten Labels ist, weiterhin so viele Anzeigen im OX zu schalten.

Spekuliert werden darf zumindest, ob das der Auslöser für das. Die erste Frage ist doch, wie geschwächt sind diese Labels? Die farbigen Anzeigen noch nicht einmal miteingerechnet.

War mir das Label vor 5 Jahren noch relativ unbekannt, stolpere ich in den letzten zwei Jahren andauernd über ihren schlechten Oi-Punk. Da Majorlabel viel stärker als kleine Independent-Label auf Verkaufszahlen setzen müssen, beweist das für mich, dass zumindest in ihrer Musiknische PLY nicht so schlecht dastehen können.

Zwar haben sie, wie es mir scheint, ihre Veröffentlichungsflut eingestellt, doch ist das so schlimm? Wäre Masse statt Klasse besser?

Deren Einbrüche werden meistens mit den BoomJahren der frühen ern verglichen. Es müssen nicht immer die weltbewegenden Fragen sein, die auf Antworten warten.

Das dachten sich auch Alex und Ballo und legen mit ihrer Nummer 1 ein feines Fanzinedebüt hin. Sehr interessant und spannend ist das Interview mit Aggel und DK von der Lobusch in Hamburg, die über die Geschichte eines der nettesten Hamburger Szeneörtlichkeiten plaudern.

Und nicht immer nur Interviews mit den selben Bands, die immer die selben Antworten geben. Für gutinformierte Szenehasen, sicher keine Neuigkeit, für mich Pseudodepp aber schon.

Schade, die Band mochte ich. Ich freue mich nämlich schon auf die 2. Ein Fanzine innerhalb von 24 Stunden zu schreiben und zu layouten.

Wahrscheinlich reichlich Alkohol und andere bewusstseinserweiterten Substanzen. Infantil, schwachsinning, noch viel zu niveauvoll.

Das hat die Redaktion wohl selbst erkannt und sich für das nächste Heft mehr Zeit gelassen. Das hat man mir aber nicht mehr zugeschickt. Grund genug, dass ordentlich zu feiern.

Mit Zwei-Tages-Festival und Jubiläumsausgabe. Zum Festival habe ich es leider nicht geschafft, aber das Heft hat er mir zugeschickt.

Man schmeichelt dem eigenen Ego. Da der Bäppi ein Lieber und vor allem ein Beliebter ist, muss er die Selbstbeweihräucherung nicht selbst vornehmen, das erledigen genügend Weggefährten aus zehn Ausgaben Human Parasit für ihn.

Bäppi kann sich ganz auf seine Chronistenpflicht konzentrieren und Hintergründiges über die Entstehung der einzelnen Ausgaben erzählen. Alles wie immer mit viel Herzblut und Liebe zum Detail niedergeschrieben und in ansprechendem Layout verpackt.

Bestes A5er dieser Ausgabe! Wer den Bäppi oder den Human Parasit nicht kennt, wird mit dem Heft vielleicht nicht so viel anfangen können.

Aber das liegt an euch, hättet ja früher zum Human Parasit greifen können. Freue mich schon auf die nächsten zehn Hefte. Ronja, Henni und Toxo haben Zuwachs bekommen.

Da wird nicht näher drauf eingegangen. Ansonsten wettert Ronja nach Lust und Laune gegen. Punkrockpunktesammler und -verteiler, gegen die Musealisierung von Punk und gegen die Tröten, die ihr bei Ebay mit ihren doofen Fragen den letzten Nerv rauben.

Auch wenn ich mich frage, wie man sich da so von nerven lassen kann. Vielleicht mal ein Baldrian-Tee zwischendurch? Toxo zieht über die Gema her.

Einen entscheidenden Punkt lässt er aber aus: Eine kleine Popelpunkband wird da keine Kohle sehen.

Und dahin gelangen dann doch die wenigsten Bands. Dafür haben sie wirklich punkigen Papierkram am Hals. Weniger unterhaltsam ist dann Toxos Beitrag über Pirate Bay.

Der Prozess gegen die hatte nichts mit der Redefreiheit im Netz zu tun. Da ging es schlicht um das, als was es postuliert wurde: Um die Verletzung von Urheberrechten und geistigem Eigentum — ganz egal, wie man dazu steht.

Das Pirate Bay das Bauernopfer war, weil irgendwer ja verklagt werden muss, das genau genommen keine Musikalben, Filme oder Bücher hochgeladen haben, sondern anderen Nutzern die Möglichkeit gegeben haben, Links zu verbreiten ist eine andere Sache.

Konzerte wurden auch zahlreich besucht, von einigen wird dann auch berichtet. Fred Spenner, Narzissenweg 21, Wildeshausen; fred underdogfanzine.

Seitdem sind sicher noch einige Hefte erschienen. Kam das hier doch Anfang heraus. Es gibt Interviews mit JesusFreaks, christilichen Punkbands und und und.

Alles sehr ausführlich und objektiv gehalten. Freds Meinung wird mir nicht so ganz klar. Oder habe ich sie überlesen.

Auf jeden Fall genügend Lesestoff für eine Zugfahrt. A6, Kein mikareckinnen gmx. Jetzt mal wieder solo mit einem klassischen Egozine.

Hardcore verstanden wissen und fängt gleich damit an. Auch Slime und ihr Comeback, bekommen ihr Fett weg, ebenso das kritiklose Hinnehmen von weiten Teile der Szene, wenn Punkbands plötzlich zu Majorlabels wechseln.

Lesenswerte Kurzgeschichten, und kleine Konzertberichte runden das Heft ab und ist hiermit dickstens empfohlen! Dirk Finger, Franz Mehring Str. Wenn die sieben Hefte davor jedoch so waren, wie diese Ausgabe, dann habe ich nicht wirklich viel verpasst, muss ich leider sagen.

Ganze 32 Seiten dünn, enthält das Heft fast nur nichtssagende Konzertberichte und ein paar Reviews. Ausnahmen sind das Interview mit Borderpaki und Stöfns Abgekotze über Punks, die auf jedem Konzert versuchen den Preis zu drücken, obwohl sie genug Geld hätten, die paar Euro zu zahlen.

Kann ich gut nachvollziehen. Ist das euer Ernst? Ich hoffe, ich habe die Ironie nicht verstanden, sonst wäre das eine ganz schön bittere Sache.

Marcus Mohr, Venloer Str. Picke, Packevoll mit Gedichten von Leuten, die ihren Bukowski gelesen haben. Das liest sich manchmal wie eine billige Kopie, doch meistens ist es einfach ungeschliffene, grobe Poesie von unten.

Manchmal ein kurzer Aufschrei, ein knallharter Schwinger, dann wieder scharfe Alltagsbeobachtungen und manchmal schlicht Blues.

Ich freue mich schon aufs Nächste! Sicher, denke ich, eventuell sollte ich mich mal hinsetzen. Eine Tugend, bei derer Verteilung ich wohl gerade eine rauchen oder auf dem Lokus war.

Von daher substituiere ich diese Primärtugend meist mit emotionalem Treibstoff. Negative Gefühlslagen eignen sich hier besonders.

Von Null auf Hundert in unter einer Sekunde hielt und halte ich für eine angenehme Beschleunigung. Eine Pulsfrequenz von zweihundertzwanzig halte ich für eine angenehme Reisegeschwindigkeit, auch.

Eins ist klar, da Begabung und Kognition bei mir literarisch eher im unteren Drehzahlbereich rangieren, lese, schreibe, rede und schreie ich gerne aus dem Bauch.

Das mag manchen Menschen ein wenig hippieesk vorkommen. Einfach nur, um mal drüber geredete zu haben! Immer darum bemüht über den Tellerrand unserer Erdenscheibe zu schauen.

Mittlerweile bin ich, vergleichbar mit einigen Parteien in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ich, der Volxvertreter, mache dabei meist, was mir gefällt, vergleichbar mit allen, die es in die Politik zieht.

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Immer habe ich sie im Hinterkopf als Lösung für allerlei Unbill dieser Welt. Ich kenne meine Mitte und habe es mir dort relativ gemütlich gemacht.

Kanonenofen und Konserven stehen bereit, ein gutes Buch vielleicht und gar ein Ohrensessel wären vorstellbar.

Ich bin der letzte kalte Krieger! Not dead aber ich halte es aus, mich eine Zeit lang nicht zu bewegen. Manchmal traue ich mir und dem Frieden, den ich zu machen vorgebe, selber nicht so richtig über den vermienten Weg.

Oftmals sehe ich mich mit Altlasten konfrontiert, denen das Wasser im Salzstock bis zum Kinn steht. Ich bin kurzlebiger Abfall, ich habe meine Halbwertszeit erreicht, ich bin schwach strahlend, aber ich bin best before!

Damit das so bleibt, spare ich mir die wenige DuracellHäschen-Energie für die Initialzündungen meines Lebens auf. Ich lehne mich entspannt zurück und versuche nur noch solche Angebote zu machen, die niemand ablehnen kann.

DIY mit Knarre an der Schläfe. Die Frage ist, wer am Drücker ist! Der Ort des Urknalls ist die Mitte des Universums. Ich bin die Mitte meiner Welt.

Es geht mir zu gut, um gute Texte schreiben zu wollen. Aber ich warte auf eine Initialzündung, darauf, dass ein Brandherd in unserer gesellschaftlichen Landkarte überlebt, dass meine Teilchen wieder Pogo tanzen können, der Blitz den Mittelfinger trifft.

Hier war es etwas gemütlicher und ruhiger als vorne im Cafe, aus dem unsere kleine Runde in die Wohnzimmeratmosphäre des eingeräucherten Hinterzimmers geflohen war.

Der abrupte Wechsel der musikalischen Beschallung von dezent in Richtung anstrengend war hauptsächlich dafür verantwortlich, weniger die Tabaksucht.

Der Koch hatte mal wieder einen Rappel bekommen und zu tief in die Reggae-Kiste gegriffen. Die einzige Chance unsere Unterhaltung fortzusetzen war also dieser, durch eine Besonderheit der lokalen Gesetzgebung bestimmte, Raucherraum gewesen.

Nun aber, nach dem alles gesagt war, was man sich untereinander und gegenseitig zu sagen hatte, blieb ich alleine auf dem gemütlichen Sofa zurück, obwohl ich selbst gar kein aktiver Tabakfreund bin, und genoss noch meine halbe Flasche KoksMate.

Allerdings blieb ich nicht lange für mich. Rund um meinen Tisch, das Sofa und einige Sessel okkupierend, enterte eine andere Gruppe das neblige Wohnzimmer.

Es waren illustre Gestalten älteren Semesters, die hier Platz nahmen:. Zu meiner rechten Göttingen Günni, ein Autonomer alten Schlages, dessen Spitzname daher rührte, dass er mal behauptet hatte, er hätte die Antifa M gegründet.

Zu meiner linken, neben mir auf dem Sofa: Ich glaubte ihm kein Wort. Ein regelrechtes Veteranentreffen also.

Sie befanden sich noch, während sie sich hinsetzten, in einem durch Äppler und Bier befeuerten Gespräch. DKP-Jürgen sprach etwas von: In Wirklichkeit ist die Gelegenheit eine echte Veränderung herbeizuführen, zum greifen nahe.

Der Kapitalismus ist am Arsch! Jetzt wurde ich langsam hellhörig und überlegte kurz, ob ich aufstehen und gehen sollte.

Ich überlegte schon wieder, ob ich jetzt nicht doch das Weite suchen sollte, und setze an, mein Getränk in einem Zug zu leeren. Auch in der reichen Kurstadt ist die Revolution möglich, sie ist geradezu ein perfekter Ort!

Ich setzte meine Flasche noch einmal ab. Die Bestie im Schlaf überraschen! DKP-Jürgens Augen weiteten sich, irgendwelche Schlüsselbegriffe mussten gerade bei ihm gefallen sein.

Sie werden nichts mitbekommen und völlig überrumpelt! Göttingen Günni fabulierte weiter: Rathaus und Parlament werden im Handstreich genommen.

Über dem Schloss und auf dem Platz weht die rote Fahne! Ich beschloss mich bemerkbar zu machen und die ganze Absurdität noch etwas anzuheizen: Einzig Heidrun deutete die Situation richtig: Der revolutionäre Schwanzvergleich hatte begonnen.

Göttingen Günni holte seinen Dicken wieder raus:. Molotov und DKPJürgen waren wie elektrisiert. Bevor Günni fortfahren konnte, setzte ich hinzu: In wenigen Minuten ergeben sich die Belagerten kampflos.

Auf die anderen beiden hatte es jedenfalls gewirkt: Molotov war ganz aus dem Häuschen und rief: Die Griechische Kapelle wird abgerissen und ihre goldenen Dächer eingeschmolzen…die reaktionären und faschistischen Kriegerdenkmäler rund um den Neroberg werden gesprengt…Die Statuen von Bismarck im Nerotal, von.

Jedenfalls erschrak ich mich so sehr darüber, dass ich zu beschwichtigen versuchte: Bevor das Gespräch nun abzudriften drohte, versuchte ich gegenzusteuern: Jetzt waren wir endlich in der Fetisch-Ecke angekommen.

Die Bedienung erschien, sammelte die leeren Gläser ein und leerte die vollen Aschenbecher. Etwas verwirrt sah ihn die Bedienung an und antwortete dann: Ihr Mainzer kommt bald auf die Abschussliste…Warte mal bis nächsten Samstag, dann rappelts im Karton!

Bevor es in noch tiefere Abgründe vulgärbolschewistischer Lüste ging, wollte ich aber erst eine Frage beantwortet wissen, die mich in dem ganzen blutroten Schlachtengemälde die ganze Zeit über beschäftigte: Dank jenem stand ich nun allerdings auf seiner schwarzen Liste als zionistischer Agent.

Also trank ich meine letzte KoksMate an der Theke und ging dann nach Hause, in der vollen Überzeugung, dass Göttingen Günni für den Verfassungsschutz arbeitet.

Ihre Namen und Adressen werde ich schon herausfinden. Meine Liste ist lang und ich hab noch viel Platz.

Das kriegen wir schon wieder hin. Den Sportunfall in Zimmer 66 hatte er somit wohl versorgt, dachte er sich.

Ich war allerdings weniger beruhigt, als er dachte. Im Winter bekam er zuerst Socken und Schuhe angezogen, im Sommer ausgezogen.

Die Nagelschere wurde an ihm behutsamer angesetzt und manchmal streichelte ich ihn des Nachts. Und der beinharte Verteidiger der Kreisliga B, Staffel.

Aber dafür würde ich ihn im Anschluss mit zwei Leuten aus unserem Mittelfeld einen Hausbesuch abstatten. Bei Bedarf würden dann gleich seine Möbel umgestellt.

Da konnte er sich schon drauf freuen, die dumme Sau! Das Schlimmste waren allerdings nicht die Schmerzen, sondern die Humpelei überall hin.

Sogar zum Schmerzmittel humpelte ich. So vergingen einige Nächte und ich gewöhnte mich an den engen Verband und an das Humpeln.

Spät abends bekam ich meistens Schmerzmittel und schlief friedlich ein, träumte vom Torjubel in der Bundesliga und wachte mit hochgerissenen Armen und ausgezogenem T-Shirt auf.

Alles in allem war ich in der auf Verletzungen der Extremitäten spezialisierten Klinik gut aufgehoben. Die Schwellung klang ab und der Operationstermin rückte schnellen Schrittes näher.

Am Abend vor der OP hatte ich aus Nervosität viel getrunken, wie ich es immer machte, wenn ich nervös war. Nur diesmal halt kein Alkohol, sondern irgendeinen widerlich schmeckenden Tee, der genauso kalt war, wie das Bier, was ich sonst bei Nervosität trank.

Daher wachte ich in der Mitte der Nacht auf und hatte das Gefühl, meine Blase stünde kurz vorm Bersten. Ich fühlte mich wie ein alter Mann und dachte an Granufink und Glücksrad.

Dann schleppte ich mich aus meinem Bett. Dabei versuchte ich die Krücken nicht umzuwerfen, um meinen beiden Zimmernachbarn keinen Schlaf zu rauben.

Beide hatten gerade ihre Beine amputiert bekommen. Der eine Raucher, der andere Skifahrer. Der erste würde es bleiben, der zweite nicht.

Ich stackste auf Krücken in Richtung Toilette, als ich versehentlich mit meinem geliebten Linken, der auch immer die Elfmeter verwandelt.

Tränen stiegen in meine Augen. Vorsichtiger humpelte ich weiter in Richtung Toilette und merkte, dass ich noch einen Bob in die Bahn setzen konnte.

Doch, wie Schmerzen nun einmal so sind, man kann sie eine Zeitlang verdrängen, doch sie kriechen immer wieder hervor unter der dunklen Decke der Ablenkung und rufen laut: Oder zumindest zum Bettnachbarn.

Doch alles Jammern half nichts, ich brauchte eine neue Dröhnung Schmerzmittel. Arschabwischen, Krücken einsammeln und ab in Richtung Schwesternzimmer.

Auf dem Gang war es friedhofsleise. So hatte die Nachtschicht gleich zwei Flure unter Aufsicht. Gesundheitsreform und gesund schrumpfen, der Patient wird Kunde, Könige werden andere.

Unter dessen Zimmertür hindurch fiel ein kleiner Lichtschein in den dunklen Zwischenraum in mitten der beiden Flure. Das Krankenhaus lag ansonsten in einem tiefen, hoffentlich heilsamen Schlaf und nur meine Wenigkeit und das Leben innerhalb des Schwesternzimmers zeigten überhaupt Lebenskräfte an.

Irritiert versuchte ich einen Blick durch die Tür zu erhaschen, doch ich konnte nicht viel sehen. Oder hatten die Schwestern Fifa Soccer auf den Rechnern installiert?

Doch was ich da sah, konnte ich nicht glauben: Ein schöner Schuss, aber … ooohh, knapp vorbei. Der Ball machte einen Satz und schlug knapp neben dem Schreibtisch an den Schrank an.

Das ist der Anschluss. Wird es noch mal spannend? Nur wie Schwester Maria mit dem amputierten Bein, scheinbar ein Männerbein, da es wesentlich mehr Haare hatte, als das amputierte Pendant von Schwester Dorothea, ausgeholt hatte.

Um meinen Blickwinkel etwas zu verbessern, drückte ich leicht gegen die Tür, um sie einen Spalt weiter zu öffnen. Dann knarrte sie und sprang ganz auf.

Ich stand mit meinen Krücken im Flur, während drinnen drei Schwestern plötzlich wie angewurzelt stehen blieben.

Schwester Dorothea und Schwester Maria versteckten die amputierten Beine hinter ihrem Rücken und Schwester Ann-Katrin legte schnell die Akte zur Seite, durch die sie gerade noch lauthals den Spielstand bekannt gegeben hatte.

Schwester Maria reagierte am schnellsten und ging, als wäre nichts geschehen, zum Schrank und holte zwei Schmerztabletten raus.

Dann kam sie auf mich zu und gab sie mir. Ich wusste nicht zu reagieren. Man hat manchmal ja merkwürdige Träume. Eine unruhige mit Alpträumen stand mir bevor.

Als ich am anderen Tag aus der Narkose erwachte, war mir schwindelig und übel. Scheinbar ein normales Phänomen. Der Chefarzt stand an meinem Bett, malte in einer verknickten Akte herum und schüttelte nur den Kopf, während drei Schwestern um ihn herum standen.

Sie kamen mir bekannt vor, wie aus einem merkwürdigen Traum. Es waren die Nachtschwestern. War das alles gar kein Traum gewesen?

Blitzschnell zog ich meine Bettdecke hoch und erschrak. Der Heilungsprozess ging von nun an rasant voran, doch nachts sperrte ich die Türe ab.

Milthen lachte und legte seinen Arm um sie. Die Ameisen und Kakerlaken rannten auf dem Linolium zwischen den leeren Bierdosen herum. Ihr Kopf wackelte vor seinem und er blies ihr über die dunklen Haarspitzen.

Die Hand, die sein Bier hielt lag auf ihrem nackten Rücken und sein Daumen streichelte ihre Wirbelsäule. Claire lies ihren Kopf auf seine Schulter fallen.

Sie war zu betrunken, um sich noch weiter zu bewegen und selbst das Sprechen fiel ihr immer schwerer. Er lächelte und lächelte bis er die Dose wieder zwischen sie und sich brachte und einen Schluck nahm.

Er stellte sie zu den anderen und merkte wie seine Augenlider immer schwerer wurden. Wir sollten wirklich ins Bett gehen.

Ich will nicht auf dem Boden schlafen. Sein Kopf fiel zurück gegen den Küchenschrank und wie sein Hinterkopf gegen das Holz prallte, fielen Milthens Augen zu.

Ihr Oberkörper bewegte sich unruhig auf und ab. Ich will hier bleiben. Lass uns morgen überspringen. Dann stecken wir zwei Tage lang fest.

Er trank und gab ihr einen Kuss. Das Bier lief aus seinem Mund in ihren und an ihren beiden Kinns hinunter.

Sie schluckten entspannt und schauten sich in die Augen. Sie lächelte und begann in Milthens Schoss hin und her zu schaukeln. Er trank aus und warf die leere Dose auf den Boden.

Verärgert blickte sie auf ihn herab. Hol ihn, bevor er schlecht wird. Sie kniete sich neben ihn und legte ihren Arm um ihn.

Den Rest schaff ich allein. Ihre Augen geschlossen verbrachten beide die nächsten Sekunden ganz still und in vollkommener Dunkelheit. Es krachte in den Herzen und jaulte in den Seelen.

Ihre Körper schwitzten als hätten sie gerade einen Boxkampf absolviert. Gemeinsam verlassen von geistiger Klarheit.

Kind sitzt nicht auf dem Boden, der ist dreckig. Wer hatte das Licht angemacht, oder war es etwa schon die ganze Zeit über an?

Er blinzelte und fiel dem Schrank entgegen. Er holte den Wein raus und machte zwei Gläser voll. Ich träume von uns beiden, wie wir im Park spazierengehen, wie ganz normale Leute.

Wie wir Hand in Hand nach Hause kommen und wir den Kamin anzünden. Er dachte nach und blickte in ihr müdes Gesicht. Vorbei an der spätgotischen Kirche, der alten Burg, die mehr einem hohen, viereckigen Turm gleicht, als einem Rittertraum.

Ich laufe durch die alte, verwitterte Eisenbahnunterführung, die neben dem alten Luftschutzbunker liegt, in dem sich das Dorf vor dem Bombenregen zu schützen suchte und indem wir als Kinder mit Salpeter herumexperimentierten, bis die Zusammensetzung endlich stimmte und Dennis sich zwei Finger wegsprengte.

Vorbei an Friseur Schulze, den es anscheinend immer noch gibt, wie ich überrascht feststelle - hier bekam der kleine Falk seinen ersten Meckischnitt verpasst.

Zum meinem letzten Haarschnitt, den mir der alte. Schulze mit seinem Langhaarschneider rasieren durfte, hatte Mutter mich hingezerrt, um das Resultat des vorherigen, nächtlichen Alkoholexzesses zu beseitigen.

Während diesem hatte Andy mir mit seiner gelben Bastelschere einen Iro geschnitten. Man sah schon damals, dass Andy nicht das Zeug zum Friseur hatte: Das Ergebnis glich mehr einer nassen Wiese, nachdem sie von einer Horde Wildschweine umgepflügt worden war.

Als Schulze mit mir fertig war, hatte ich meine erste Glatze und verwirrte die Dorfbevölkerung vollends. War ich eben noch als der jährige RAF-Sympathisant verschrien, wirkte ich plötzlich auf Bewohner anziehend, die mir kurz zuvor noch am Liebsten eine U-Bahn nach Auschwitz gebaut hätten.

Nur klare Worte und manchmal schlagkräftige Argumente. Damals hatten wir am letzten Spieltag die Meisterschaft durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters verloren.

Der hatte einfach ein Tor gegeben, das beileibe keines war. Der Schiedsrichter wäre vom Publikum wohl beinahe gelyncht worden, doch davon bekam ich nichts mit.

Klein-Falk war zu sehr mit den Auswirkungen der Frustbekämpfung beschäftigt. Und so laufe ich weiter, sauge die Eindrücke und Erinnerungen auf, wie ein nasser Schwamm.

Mit fast jedem Haus, jeder Mauer, jedem Baum verbinde ich irgendetwas. Nicht immer die schönsten Erinnerungen.

Ein paar Häuser weiter wohnte Sandra im zweiten Stock eines hässlichen Mehrfamilienhauses aus den 50er Jahren.

Ihr Kinderzimmer war voll mit Barbies, die Wände waren tapeziert mit Pferdepostern und ich war mindestens drei Wochen todunglücklich verknallt in sie.

Ein paar Häuser weiter wohnte Christoph, bei dem ich das erste Mal in meinem Leben einen leibhaftigen. Computer gesehen und sogar gespielt hatte.

Schön mit Datasetten-Laufwerk an die Nachgeborenen: Geil, es dauerte nur knapp 20 Minuten, um Pac-Man zu laden. Seine Eltern leben noch immer hier, verrät das Klingelschild.

Christofs Name steht immer noch drauf. Er starb vor 17 Jahren an einer Gehirnblutung. Abends hatten wir noch auf dem Bolzplatz zusammengekickt, am nächsten Morgen wachte er nicht mehr auf.

Und dann stehe ich auch schon mitten auf dem Bolzplatz am Ortsausgang. Neben dem Spielfeld liegt noch ein kleiner Spielplatz, der heute genauso trist aussieht wie damals.

Ein Klettergerüst aus Metall, ein zugekackter Sandkasten voller rostiger Bierdosen und eine Seilbahn und dort, wo früher die Holz-Lokomotive mit ihren vier Waggons stand, wächst das Gras heute meterhoch.

Es war Herbst und wir CrazyDorfjugend, wir dürften so 14 Jahre alt gewesen sein, hingen hier ab. Nur woher Holz holen. Die Hecke war uns zu riskant, der Wald für uns faulen Säcke zu weit.

Da fiel Dominiks Blick auf die Lokomotive. Schnell waren die ersten Holzlatten aus der Verkleidung gerissen. Der Haufen auf den wir sie warfen, wurde.

Derweil ging Steffen ins Dorf Benzin holen und kurz darauf später brannte unser Lagerfeuer lichterloh. Bis in zehn Meter Höhe züngelten die Flammen und tanzten die Funken.

Schnell folgten weitere Holzlatten, erst von der Lokomotive, und als diese abgepflückt war, dann eines weiteren Waggons.

Höchste Zeit, stiften zu gehen und so rannten wir runter zum Bach, sprangen darüber und schlugen uns durch die dunklen Weinberge davon. Als die Feuerwehr eintraf, zeugten nur ein paar leere Weinflaschen von unserem Aufenthalt.

Ein Blick auf die Uhr. Es wird höchste Zeit. Dann über die Bahngleise, hinein in den Rheinblick, zu Holzvertäfelungen und schmiedeeiserne Kerzenständer und ich bin wieder im Jahr Als ich eintreffe, sitzen die ersten schon am Tisch.

Wo bleibt denn die Bedienung? Gut, ein Pils für mich. An manche Gesichter muss ich mich erst erinnern.

Auch das dreckig-blonde Haar hat abgenommen. Bei den Eltern im Haus hat er sich das Dachgeschoss ausgebaut und wohnt da jetzt.

Im Nachbardorf schreinert er. Er sagt, er sei ganz glücklich mit allem. Und das ist ja die Hauptsache. Auch Felix, mit dem ich schon in der Grundschule nichts zu tun hatte, ist mit allem zufrieden.

Ein kleiner, hagerer Typ, mit blasser Gesichtshaut, was ihm leicht kränklich aussehen lässt. Die Haare rostig-braun und die Brille noch immer das eckige Kassengestell aus den 80ern.

Heute ist das ja wieder cool. Also spielte er zunächst mit Modellflugzeugen, später mit s e i n e m Computer.

Mit seinem Vater lag er völlig auf Kreuz. Ein ehemaliger Winzer, der zu viel von seinem eigenen Wein probierte und irgendwann alles verjubelte — bis auf das Elternhaus — und irgendwann an Leberzirrhose starb.

Er habe seinen Vater gehasst, sagt Felix mehrmals an diesem Abend in einer beeindruckend unemotionalen Tonlage. Er igelte sich immer mehr ein in seinem Zimmer.

Die virtuellen Welten seiner Computerspiele waren der einzige Ausweg aus dem selbst gewählten Gefängnis.

Er wurde süchtig nach der Welt, in der ihm alles problemlos gelang und wenn nicht, immer noch ein neues Leben zur Verfügung stand.

Dann starb sein Vater. Felix begann eine Therapie. Jetzt rührt er den Computer nicht mehr an. Bei den anderen hört sich das bei weitem nicht so spektakulär an.

Nur drei Eheringe blitzen an den Fingern. Tanja zum Beispiel sucht noch immer den Mann fürs Leben, sagt sie, pustet sich dabei eine schwarze Locke aus dem Gesicht und lächelt mich an.

Holger sucht auch noch. Er war früher der Klassenbeste, erst auf der Grundschule, später auf dem Gymnasium. Heute ist er Sachbearbeiter bei der Stadtverwaltung.

Welche das sind, will ich wissen. Wie damals, als er als Streber verschrien war. Heute ist er flippiger. Er spielt Bass in einer Band, die Green Day covert.

An der Theke gibt Thomas die ersten Schnapsrunden aus. Ich tue es ihm gleich. Früher war er mein bester Freund. Wir zwei durch dick und dünn.

Der erste Vollrausch, die erste Zigarette, die ersten. Auch wenn seine Geschichte mich immer wieder deprimiert. Auch an diesem Abend.

Er war ein richtig guter Zeichner. Doch sein Vater wollte, das er irgendwann mal den elterlichen Betrieb übernimmt. Rührte die Zeichenstifte nicht mehr an.

Arbeitete nach der Realschule im Transportunternehmen seines Vater. Das ging eine Weile gut. Sie haben seitdem nicht mehr miteinander geredet, sagt er.

Heute druckt er Werbeaufschriften auf Metallschilder. Sein Vater hat den Betrieb verkauft. Gezeichnet hat Thomas trotzdem nie mehr wieder, wie er sagt.

Je länger der Abend dauert, desto gelöster werden Zungen, desto mehr bröckelt die Fassade. Und Geschichten wie diese wiederholen sich. Nicht immer enden sie mit derselben Pointe, mal ist der Verlauf auch ein anderer.

Sie handeln von der unerfüllten Sehnsucht nach ein wenig Glück, nach geregelter Arbeit, Familie und eigenem Haus — und die mir auch 20 Jahre später, merkwürdig fremd und fantasielos erscheinen.

Ich bin in dieser Runde ein Fremdkörper. Der Einzige, der anders ist, der Ausgeschlossene, der keine Ahnung hat, was in den vergangenen zehn Jahren auf den Dorffesten passiert ist.

Wer sich mit wem geprügelt hat, wer wem die Frau ausgespannt hat. Der Einzige, der versucht hat auszubrechen, aus dieser kleinen Welt, der versucht hat seiner Geschichte einen eigenen Dreh zu verleihen.

Und irgendwann sind die Themen aufgebraucht. Was ich bejahe, und irgendwie auch so meine. Und dass man so ein Klassentreffen doch von jetzt an jedes Jahr machen könne.

Dann kommt mein Nachtbus. Tanja pustet mir noch einen Kuss zu und dann sitze wieder ganz hinten in der letzte Reihe, bin auf dem Weg zurück in die Zukunft und rolle durch die dunkle Nacht vorbei an meinen Kindheitserinnerungen in Richtung Irgendwann dudelt auch bei ihnen ein Liebeslied aus den Boxen.

Liebe ist halt zeitlos und damit auch die Komplikationen, die sie hervorruft. Zwischen beiden Werken mögen zwar vier Jahrhunderte liegen, der Inhalt dürfte aber jedem vertraut vorkommen.

Goethe schuf mit seinem Werther den Prototyp des Unglückseligen, der die Frau eines anderen. Mannes liebt, und Tex Haper besingt den unglücklich Verliebten, der sich nicht entscheiden kann.

Tex Haper ist eine Ikone der deutschen Countrymusik. Ein Trucker, wie du und ich. Ein rundes Gesicht, runde Backen und einen kräftigen, wohl frisierten Oberlippenbart.

Typ Fernfahrer zum Liebhaben. Nämlich den in den Abgrund. Um was es geht? Ihr kennt das wahrscheinlich selbst.

Der erste Blick elektrifiziert sofort. Kein klarer Gedanke lässt sich mehr fassen. Der Leben schmeckt plötzlich wie Zuckerwatte —. Ihr seid bis über beide Ohren verknallt.

Langsam tastet ihr euch voran, scheue Blicke werden ausgetauscht, ihr kommt euch näher. Das Werben wird erwidert, dann der erste Kuss und irgendwann seid ihr plötzlich das erste Mal bei ihm oder ihr zuhause.

Ihr liegt auf dem Bett, eng umschlungen. Eure Zungen sind wie miteinander verknotet, die Hände wandern über die Körper. Erst sanft, dann bestimmter und irgendwann seid ihr dem siebten Himmel so nah.

Dann plötzlich eine Unterbrechung, der Partner springt auf und gurrt mit sanfter Stimme: In diesem Moment fällt es euch wie Schuppen von den Augen: Der Musikgeschmack jedoch ist absolut beschissen.

Jetzt fallen euch auch plötzlich die ganzen Poster auf, die so komische Typen mit Fönwelle zeigen und die ihr durch eure rosarote Brille nicht gesehen hattet.

Genau diese Frage gilt es zu beantworten. Dass zarte Pflänzchen der Liebe oder wenigstens der Sexualtrieb oder schlicht der Musikgeschmack?

Genau vor diesem Dilemma steht auch unser Held Tex Haper. Er steht auf Country, sie auf New Wave. Ein Gegensatz, der nur schwer zu überbrücken ist.

Das macht spätestens ein Studium des Videos zum gleichnamigen Lied klar. Tex, ein patenter Trucker, ein Schnurrbart mit Herz.

Dann wieder ein Schnitt zurück zu Tex und dann wieder Schnitt — Kontraste müssen sein. Jetzt tanzt ein Junge im Schlafanzug.

Deshalb hat er die Schirmmütze auch tief ins Gesicht gezogen, so tief, dass die Hutkrempe auf Augenhöhe liegt und dem ganzen einen surrealen Touch gibt.

An Tricktechnik wurde hier nicht gespart. Tex klagt sich derweil durch die Strophe. Neben einem Muskelbepackten Arnold Schwarzenegger, projezierte der Film vor allem eine düstere Zukunftsvision an die Leinwand, in der Roboter in einem Atomkrieg fast die gesamte Menschheit ausgelöscht haben.

Tex du alter Kulturpessimist! Ihn wird das nicht kümmern. Jetzt hat er sich den Kummer zwar von der Seele gesungen, eine Lösung für sein Problem hat er aber immer noch nicht gefunden.

Nur der Betrachter bleibt nicht ganz so ratlos zurück. Soll er sich für die fleischliche Liebe entscheiden, die einen erbärmlichen Geschmack akzeptiert, oder soll er sich für die Musik entscheiden?

Und noch viel wichtiger: Das man kein Lied daraus machen sollte! Dann wieder Schnitt zu Tex und den Weinfässern, der erst einmal mit der rechten Hand ausholt und in den Refrain überleitet.

Was für eine Symbolik!!! Wein, Weib und Gesang! Doch Tex spart sich jeden Gedanken daran. Noch immer bestimmen Hubert Kah und Trio sein ganzes Denken.

Und plötzlich wird verständlich, was Tex an New Wave stört. Es ist die Angst des Traditionalisten vor dem Neuen. Die Angst, dass die Jugend mit ihrer sexuellen Potenz die Alten verdrängt, die.

Der Soziologe in mir, spricht von einem interessanten Experiment. Was echt schade ist, denn der Inhalt, die Musik, ist klasse.

Tolle Scheibe, die ein hübscheres Artwork wirklich verdient hätte. Nach 25 Minuten ist der Spuk vorbei, nur das Klingeln in den Ohren bleibt.

Warum das so ist, hört ihr auf ihrem guten Jubiläumsalbum, das sich die Band zum jährigen Jubiläum spendiert hat.

Seit nunmehr 30 Jahren ist der Brite als politischer Liedermacher oder mit seiner Folkpunkband Barnstormer aktiv, hat in dieser Zeit zig Platten veröffentlicht und noch mehr Konzerte auf der ganzen Welt gespielt.

Grund genug also, endlich mal ein Best-of-Album zu veröffentlichen. Insgesamt 19 Songs hat Attila dafür ausgewählt, die einen guten Überblick über sein Schaffen geben.

Ich habe es schlicht verpeilt. Es hat dann ja auch so geklappt mit der LP. Ich tue mich dagegen ein bisschen schwer mit der Platte.

Vielleicht liegt das auch nur daran, dass der Gesang oft untergeht, was sehr schade ist. Denn textlich haben Ullah und Co. Wie auch immer, gute Platte in gelungener Aufmachung.

Vier Songs mit feinem Punk, der mich musikalisch sehr häufig an Schneller Auto Organisation und an manchmal Fehlfarben erinnert. Textlich kritisch, ohne stumpf zu klingen und die ewig gleichen Parolen wiederzukäuen.

Prima Teil, das auch hübsch gestaltet ist. Es gibt in Wiesbaden ein zweites Punklabel. Eine Kombination die gut passt.

Crapstar begeistern mit ihren zwei Songs, die man früher, Anfang der 90er Jahre, wohl Emocore genannt hätte. Wie das klingt fragen sich die jüngeren Leser?

Die Driftwood Fairytales können dann nicht ganz mithalten, ein bisschen zu ruhig und zu sehr nach schmusen am Lagerfeuer klingen die beiden Songs.

Trotzdem tolle Single und ein guter Start ins Punkbusiness. Innerhalb eines halben Jahres werfen sie hier ihre Alben 13 und 14 auf den Markt.

Wie schon auf ihren 12 Alben davor, hauen sie dem Hörer treibenden Skacore um die Ohren, den in dieser Qualität allenfalls die Mighty Mighty Bosstones hinbekommen.

Die Songs pendeln zwischen ruppigen Parts und melodischen Bläsereinsätzen. Hervorzuheben ist auch die sehr schicke Aufmachung.

Ach, wie herrlich wild so eine Landjugend Mitte der 90er Jahre doch sein konnte. Die Dödelhaie gab es damals schon zehn Jahre und waren alte Hasen im Geschäft, die uns jährigen Dorfpunx mit ihrem politischen, trotzdem irgendwie witzigen Punk gut unterhielten.

Fortan hörten wir Schleimkeim und unsere Punkerseelen wurden doch noch gerettet. Manchmal wird auch geschunkelt.

Wenn ich noch einmal 15 Jahre alt wäre, würde ich Sven zurufen: Nur leider bin ich keine 15 mehr. Es hat Jahre gedauert, bis ich mich auch musikalisch und nicht nur menschlich mit dir anfreunden konnte.

Aber die letzten zwei, drei Jahre habe ich mich echt gebessert und dieses Jahr auf dem Au-Fest, als Du mir mit deinem Ska-Rocksteady-PunkSoul-wie-auch-immer musikalisch zwischen dem Deutschpunkmassaker der Pestpocken und dem Altherrenrock von Sham 69 den Tag gerettet hattest, da habe ich sogar ein wenig getanzt, nur für dich.

Etwas unbeholfen zwar, aber immerhin. Das ist nicht fair. Damit mir der Abschied auch wirklich schwer fällt, hinterlässt du noch schnell eine Best-of-Platte mit 19 Deiner besten Liedern, darunter vier neuen und einem Unveröffentlichten, die zeigen, was dich so besonders gemacht hat.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Machs gut liebe Frau Doktor. Schreib mal eine Karte. Vielleicht komme ich aber auch langsam in ein Alter, in dem man seiner Erinnerung nicht immer glauben sollte.

The Hollowpoints sind trotzdem super. Klasse Bayarea-Punk, mal mit ein wenig alte. Social Distortion, mal mit Adolecsents gewürzt. Hymnischmelodische Songs, die trotzdem über genügend Rotz und Dreck verfügen, um nicht in seichte Popgewässer abzudriften.

Was Klasse Kriminale immer auszeichnete ist, dass sie immer ihr Ding machten und klar Stellung gegen rechte Dumpfbacken bezogen.

Die Songs auf der CD haben sie alle noch einmal neu eingespielt, praktisch alter Wein in neuen Schläuchen, und der schmeckt gut. Die Songs sind rotzig, angepisst und treten Arsch.

Richtig geil sind auch die Texte. Die sind so was von übertrieben: Kein Klischee wird ausgelassen, da bleibt kein Auge trocken.

Ganz klar, Kotzreiz hauen mächtig auf die Kacke. Mir gefällt die Entwicklung, auch wenn etwas Abwechselung der Platte gut getan hat.

Die meisten Songs kommen im Mid-Tempo daher und klingen auf Dauer etwas monoton. Und was passiert dann, wenn die Äpfel gefallen sind?

Verfaulen die Äpfel, die Kerne sickern in die Erde und neue Bäume wachsen dann? Oder läuft jemand über diese Streuobstwiese und sammelt die Äpfel wieder ein?

Und warum bezieht sich dieses Sprichwort überhaupt auf Familienverhältnisse? Fraglich ist jedoch, ob dieses Sonderspiel mit vielen Jahrzehnten auf dem Buckel angesichts der heute verfügbaren Casino Spiele noch etwas taugt oder ob sich es um Relikt handelt, das im Internet wenig Zweck hat.

Slot Machines funktionieren immer nach dem Prinzip sich drehender Walzen und beim Abstoppen ist es egal, ob nun entlang fester beziehungsweise einstellbarer Gewinnlinien oder anhand der recht neuen Gewinnwege Treffer ermittelt werden.

Hersteller von Spielautomaten wie zum Beispiel NetEnt oder auch Playtech verwenden viel Zeit und Mühe, um sich meistens lustige, unterhaltsame, lukrative Sonderspiele auszudenken und dabei setzen die Slots dann in der Regel auf Features wie Sofortgewinne oder spezielle Bonusrunden.

Das reicht vom virtuellen Abfischen über das Ballern auf Dartscheiben bis hin zu verrückten Tieren, die wie bei Foxin Wins von Nextgen diebisch auf Sammeltour durch das Casinospiel gehen.

Der wichtigste Aspekt bei diesen Sonderspielen bleibt der Zufall und abgesehen vom Einsatz haben Sie als Spieler der Automaten so gut wie keinen Einfluss auf das Ergebnis.

So ähnelt ein besonderes Zusatzfeature meist einfach nur dem Ablaufen vorprogrammierter Konstellationen, was wir Zocker schnell merken und mit Geschicklichkeit etwa wie beim Pokern ist es bei dieser Art Casino Spiele in der Regel nicht weit her.

Zunächst einmal müssen Sie wissen, dass die Merkur Spielautomaten im Vergleich zu den weiter oben behandelten Herstellern recht spärlich aufbereitet werden.

Die Optik ist zwar sehr übersichtlich und flüssig, doch darüber hinaus ist wenig Spannung vorhanden. Das liegt auch an den meistens fehlenden Bonusgames und Features.

Mancher findet das ziemlich verstaubt und auch wenn sich die Casino Spiele auf dem Handy gut machen, ist das Internet und ist gerade der Zock am heimischem Computer von einem gewissen Unterhaltungsfaktor abhängig.

Gauselmann ist aber nicht umsonst seit vielen Jahren erfolgreich und es wäre sicher nicht falsch, diese Popularität auch mit der Merkur Risikoleiter in Verbindung zu setzen, zumal diese im Internet zusätzlich noch einen gewissen Nostalgiefaktor mitbringt.

Wenn Sie mal in einer Spielothek waren, dann sind Ihnen vielleicht die Merkur Automaten aufgefallen oder aber auch die Zocker, die sich daran versuchen.

Allein dieser Hinweis liefert ordentlich Stoff die Merkur Risikoleiter, denn diese erlaubt Ihnen wie kein anderes Bonusspiel eine gewisse Einflussnahme.

Beides wird als Risikofunktion bezeichnet und beim Kartenspiel müssen Sie sich einfach nur zwischen rot und schwarz entscheiden, was dann dem Zufall unterliegt und deshalb eher den beschriebenen Bonusfeatures anderer Hersteller von Spielautomaten ähnelt.

Bei der Risikoleiter von Merkur hingegen können Sie mit Geschick und Reaktionsvermögen zumindest ein bisschen darüber bestimmen, wie sich die Glücksgöttin positionieren soll.

Aber stimmt das wirklich oder hat Gauselmann hier einfach nur einen der Automaten Tricks anzubieten, die in der Praxis eher selten funktionieren?

Klingelt es beim Spielautomaten und Sie wählen die Merkur Risikoleiter als Option, dann öffnet sich umgehend eine Art Skala, Spanne, Abfolge von Beträgen, die sich zwischen den Casino Spielen auch unterscheiden können.

Freilich ist der Zufall ganz offensichtlich an den Rand gedrängt und das gibt Ihnen wie bei keinem anderen Sonderspiel inmitten tausender Spielautomaten eine einzigartige Chance: Sie können den Merkur Slot beeinflussen!

Direkt, mechanisch, gezielt und das sorgt für die Beliebtheit der Risikoleiter auch im Online Casino oder gar auf dem Handy.

Die Merkur Risikoleiter blinkt nach Auswahl zwischen dem aktuellen Gewinn und einer höheren Summe hin und her und Sie müssen im richtigen Moment klicken.

Klingt super einfach, ist aber in der Praxis schon immer eine recht kniffelige Angelegenheit. Das perfide wie spannende an dem Feature ist natürlich, dass Sie im Prinzip stundenlang dabei bleiben können, denn ein Misserfolg führt nicht automatisch zum Verlust, sondern zu weiteren Chancen an der Leiter!

Mancher arbeitet sich hoch, fällt dann wieder runter, fängt aufs Neue an zu klettern und gibt sich am Ende dann doch mit dem Anfangsgewinn zufrieden.

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